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Architekturführer
Adolph Stiller (Hg.)Architektonische Fragmente: BulgarienArchitektonische Fragmente: Bulgarien öffnet die Tür zur Architektur eines Landes, welches durch die Jahrzehnte lange Isolation hinter dem Eisernen Vorhang in Vergessenheit geraten ist. Das jüngste Mitglied der Europäischen Union war schon einmal Inspirationsquelle für berühmte Vertreter des Fachs wie Le Corbusier oder Bernard Rudofsky und wartet nun darauf, neu entdeckt zu werden. Die Publikation ist zur gleichnamigen Ausstellung in Wien, Ausstellungszentrum im Ringturm, in einer deutsch-bulgarischen Ausgabe erschienen. Ausgehend von den antiken Wurzeln über Jahrhunderte der osmanischen Vorherrschaft hat sich im 20. Jahrhundert mit der „anonymen“ Architektur eine akademisch geprägte architektonische Hochkultur westlicher Prägung entwickelt. Auf bulgarischem Boden finden sich Bauten aus dem Mykene-Zeitalter, Zeugen der Kultur der Thraker, der griechischen und hellenistischen Kultur ebenso wie mittelalterliche Kirchen- und Klosteranlagen, die zu den bedeutendsten ihrer Art in Süd-Osteuropa zählen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als man nach der eklektischen Stilarchitektur
und der darauf folgenden Formenflut des Jugendstils an vielen Orten zu den
Wurzeln der europäischen Traditionen aufbrach, wurden unter anderem Le Corbusier
oder Bernard Rudofsky – um nur die bekanntesten „Entdecker“ dieser Bautradition
für die Moderne zu erwähnen – auf die anonyme Architektur Bulgariens aufmerksam. Adolph Stiller (Hg.) Architektonische Fragmente: Bulgarien
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