Marte.Marte
Architects

In der an guten Bauten reichen Szene Westösterreichs haben marte.marte
auffallend eigenständige Beiträge realisiert. Anders als die in Vorarlberg
typische Tektonik des Holzbaus arbeiten marte.marte monolithisch, auch mit
Beton. Und anders als die kompakten Volumina alter und neuer Häuser in der
Alpen-Region ist bei marte.marte auch der Um- und Außenraum von Bauten
tektonisch präzise gefasst. Ihre Raumkompositionen – nur auf den ersten Blick
blockhafte Massen – sind jeweils von Innen nach Außen dynamisiert. Ob mit Beton,
Holz, gestampftem Lehm, Metall oder Glas – die Materialität ist bei marte.marte
stets mit Detaildisziplin purifiziert, im Dienste der essentiellen
Raum-Erfahrung von Licht/Schatten, Öffnung/Abschirmung, Enge/Weite,
Drinnen/Draußen. „marte.marte' zeigt synoptisch mit Foto-Essays und Textanalysen
die Spannung zwischen dem starken Bezug der Architekten zu den Werten ihrer
Lebensregion einerseits und ihren konzeptionellen, sinnlichen Ausflügen
andererseits in die Welt universeller Themen: Schnitt versus Plan, Schwere
versus Leichtigkeit..., Form versus Leben.
Marte.Marte
Architects
Stefan Marte; Bernhard Marte (Eds.)
Essay von O. Kapfinger; A Zabalbeascoa; E. Caille.
Hardcover, Englisch/Deutsch, 2008
16 x 22,5 cm, 415 S.
Mit zahlr., z. T. farb. Abb.
ISBN: 978-3-211-79199-8
EUR 60,45 / SFR 91,50
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