Garagentore
Praktische Lösungen für individuelle Ansprüche
Garagentore sind heute anspruchsvolle Gestaltungselemente, die den Gesamteindruck einer Fassade mitbestimmen. Deshalb sollte ein Garagentor zum Baustil passen.

Ideal für Garagen direkt an der Straße: Das Garagentor "Silento" wird hochgezogen und läuft innen an der Decke entlang. (Foto: roma )
Eine Vielzahl von Torblattfüllungen – feuerverzinktes Stahlblech mit Sicken- oder Kassettenstruktur, Aluminium-, Kupfer- oder Holzfüllungen – erlauben es, jeden Gestaltungswunsch zu erfüllen.
Die behördlich vorgeschriebene Be- und Entlüftung der Garage erfolgt in der Regel durch Lüftungsschlitze.
Öffnen und Schließen lassen sich Garagentore – unterstützt von Zug- oder Torsionsfedern – leicht von Hand oder auch durch elektrischen Torantrieb per Funk-Fernbedienung. Bei den meisten Tortypen sind elektrische Antriebe auch nachträglich einbaubar. Die Größenbestimmungen von Garagentoren erfolgt nach Baurichtmaßen.
- Schwingtore
haben sich in der Praxis millionenfach bewährt. Die rationelle, industrielle Serienfertigung garantiert eine dauerhaft zuverlässige Funktion und wirtschaftliche Überlegenheit gegenüber handwerklicher Anfertigung konventioneller Materialien.
- Decken-Sectional-Tore
öffnen dagegen senkrecht nach oben und beanspruchen beim Öffnen und Schließen keinen Platz vor der Garage. Sie eignen sich auch bei Rundbogenöffnungen, kurzen Garagen und hohen Fahrzeugen oder bei Industriebauten. Solche Tore schwingen beim Öffnen nicht aus, sondern werden seitlich aufgeschoben. Um ein und aus zu gehen oder ein Fahrrad zu holen, muß man nicht immer das ganze Tor öffnen.
- Roll- und Schiebetore
In diesem Bereich sind verschiedene auf dem Markt. Die einen wickeln den Rollpanzer wie beim Rolladen zu einem Ballen auf. Andere Systeme führen den Rollpanzer in Führungsschienen unter der Raumdecke nach hinten weg. Dadurch kommen sie ohne Wickelraum aus und können auch in Garagen mit sehr geringem Sturz eingebaut werden. Auch Tor mit senkrecht laufenden Profilen, die seitlich an der Wand nach hinten geschoben werden, sind möglich.
Roll- und Schiebetore gibt es mit Stabprofilen aus Stahl, Aluminium und Kunststoff, einwandig oder doppelwandig, isoliert, auch mit integrierten Sichtfenstern.
Wie bei Rolläden steht auch hier eine umfassende Farbauswahl an Standard- und Sonderfarben zur Verfügung.
- Sektionaltore
Ein Sektionaltor besteht aus einzelnen Sektionen, die platzsparend und geräuscharm unter die Decke geschoben werden.
Sektionaltore, zum Beispiel für Garagen oder Gewerbehallen, werden aus gedämmten Alu-Profilen mit Füllungen aus Alu, Kupfer und Acrylglas angeboten.
Auch mit Sektionen aus komplett gedämmten Paneelen (mit und ohne Sichtfenster) oder als Sektional-Stiltore aus Holz, auch passend zu (Haus-)Türen.
Unser Tip:
Informieren Sie sich vor Baubeginn über die gängigen Normgrößen der verschiedenen Tortypen. Im allgemeinen müssen Baumaße wie Öffnungshöhe und Öffnungsbreite, Wandabstand, Sturzhöhe und Einschubtiefe berücksichtigt werden!