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Ausstellungen
Emanzipation und Konfrontation
Die erste umfassende Ausstellung zur Gegenwartskunst in Kärnten von 1945 bis heute Ausstellung: 08.07. - 02.11.2008 ![]() Behnisch Architekten - Therme Bad Kleinkirchheim, Außenansicht Eröffnung: Oktober 2007 Foto: Roland Halbe Zu sehen im Napoleonstadel - Kärntens Haus der Architektur An neun Standorten werden Themen-Schwerpunkte zur Kunst aus Kärnten präsentiert. Inhaltlich begleitet wird die Ausstellung von namhaften Partnergalerien in Kärnten, die zeitgleich zu K08 KünstlerInnen ihrer Galerie in Einzel- und Gruppenausstellungen vorstellen. Eine Besonderheit dieses Projektes sind selten gezeigte Werke aus Privatbesitz und Installationen im musealen und öffentlichen Raum, die von KünstlerInnen eigens für die Ausstellung umgesetzt werden. Im Rahmen dieser groß angelegten Ausstellung wurden auch das Haus der Architektur Kärnten und die Alpen Adria Galerie gewonnen. Im Napoleonstadel – Kärntens Haus der Architektur wird unter dem Thema „Transfer“ Kärntner Architektur von Kärntner Architekten und internationalen Architekturbüros gezeigt sowie aus Kärnten stammende Architekten vorgestellt, deren Arbeitsmittelpunkt heute außerhalb Kärntens liegt. Die beiden Ausstellungsräume der Alpen Adria Galerie wurden Hubert Lobnig und Birgit Knoechl zur Verfügung gestellt, die in einem Dialog mit der Architektur der Galerie ortsbezogene Projekte entwickelten. Die Ausstellung wurde durch Silvie Aigner kuratiert. ![]() Architekturbüro Gienke & Company GIGANT AMBER Concert Hall Lativa, Baubeginn: Herbst 2008 Visualisierung by Architekturbüro Gienke & Company Zu sehen im Napoleonstadel – Kärntens Haus der Architektur Napoleonstadl - Haus der Architektur Kärnten Neben der Dokumentation regionaler Schwerpunkte etablierte sich Kärntens Haus der Architektur auch als Zentrum für einen überregionalen und internationalen Austausch der Architekturszene. Diesen Aspekt greift die Ausstellung unter dem Titel architekturTRANSFER auf. Gezeigt wird eine Auswahl an Projekten internationaler Architekturbüros, die durch ihre Bautätigkeit seit 1990 wichtige Landmarks in Kärnten gesetzt haben sowie komplementär dazu erstmals auch einen Überblick über Kärntner ArchitektInnen, die ihren Arbeitsmittelpunkt außerhalb des Landes gefunden haben. Die Vielzahl an internationalen Einzelprojekten dokumentiert die Bedeutung des Transfers avancierter zeitgenössischer Architektur in alle Richtungen: von außen nach innen sowie von einer im Land selbst agierenden Architekturszene nach außen. Für die 21 vorgestellten ArchitektInnenteams haben SHARE architects eine unkonventionelle, spielerische Präsentation gestaltet. Darüber hinaus begleitet die Ausstellung als Zusatztool ein grafisch aufbereiteter "Reality Check" in die verschiedenen Strukturen und Arbeitsweisen junger Architekturbüros im europäischen Raum. ![]() Hubert Lobnig - Die Chromtreppe herabsteigend, 2008
Videoinstallation / Objekt, ca. 210 x 200 x 25 cm
Videostill Foto: Hubert Lobnig Zu sehen in der Alpen Adria Galerie Alpen Adria Galerie K08 setzt damit die kuratorischen Spielregeln für einen bestimmten Zeitraum außer Kraft und präsentiert zwei KünstlerInnen, deren Fokus auf einer thematischen, historischen oder räumlichen Verortung ihrer Arbeiten liegt. Hubert Lobnig bezieht sich in seiner Installation, die sich aus Objekten, Projektionen, Video und Malerei zusammensetzt, auf die Innenraumgestaltung, insbesondere auf die Stahltreppe sowie den Anfang der 70er Jahre durch Adolf Bucher errichteten Zubau. Das Motiv des Treppensteigens wird in mehreren Perspektiven in einem weiteren audiovisuellen Projektionsobjekt aufgenommen. Ebenso arbeitet Birgit Knoechl in einer Verschränkung von Zeichnung und Objekt mit dem Raum. In ihrer Arbeit assoziiert sie das Wachstum der Linie anhand von pflanzlichen Formen. Die gezeichnete Linie wird durch ein Cut-Out-Verfahren zu einem dreidimensionalen Papierobjekt, das buchstäblich in den Raum wuchert. Das ausführliche Programm aller Veranstaltungen steht zum Download zur Verfügung. Zur Ausstellung erscheint im Springer Verlag eine dreibändige Publikation. Weitere Informationen: |