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Domolytik-SchadstoffcheckSchadstoffe in BodenbelägenAsbest und PAK ![]() Asbest, PAK und Schimmel. Quelle: www.domolytik.de Schadstoffe wie Asbest und teerhaltige Klebstoffe (z. B. PAK) befinden sich häufig in Bodenbelägen wie PVC- und Parkettböden, die noch bis Anfang der 1980er eingebaut wurden. Die Beschädigung oder unsachgemäße Entfernung dieser Böden birgt starke gesundheitliche Risiken. Welche Bodenbeläge gefährden die Gesundheit? Teerhaltige Klebstoffe wurden bis Mitte der 1960-er Jahre für Parkett und Holzpflaster verwendet. In Einzelfällen wurden diese Klebstoffe sogar bis Anfang der 1980-er Jahre eingesetzt. Schwarze Parkettkleber, die auf Steinkohlenteer basieren, enthalten gesundheits-gefährdende Stoffe, wie z.B. polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in hohen Konzentrationen. ![]() PAK im Steinholzestrich. Quelle: www.domolytik.de Welche gesundheitlichen Risiken haben Schadstoffe aus Bodenbelägen? Bei den polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) handelt es sich um eine große Stoffklasse mit mehreren hundert Vertretern. Der wichtigste Vertreter ist Benzo[a]pyren. Nach geltendem Gefahrenrecht wird Benzo[a]pyren für den Menschen eingestuft als
PAK können nicht nur durch Einatmen sondern auch durch Hautkontakt aufgenommen werden. Zu den Risikogruppen gehören u.a. ungeborene Kinder, ältere Menschen, Raucher und Personen nach starker Sonneneinwirkung. Wie lassen sich Schadstoffe in Bodenbelägen nachweisen? ![]() Asbest in PVC-Fliesen. Quelle: www.domolytik.de Bei Verdacht auf asbesthaltige Materialien empfiehlt sich daher eine Ortsbegehung durch einen qualifizierten Fachmann, der gegebenenfalls eine Materialprüfung veranlassen kann. Nach elektronenmikroskopischer Analyse und Auswertung der Materialproben in einem Fachlabor berät Sie eine asbestkundige Person über die erforderlichen Schutz- und Sanierungsmaßnahmen (siehe dazu auch www.domolytik.de). Ob ein alter Parkettkleber schädlich ist oder nicht, ist für den Laien nicht zu erkennen. "Ergibt eine Sichtprüfung einen Hinweis auf einen dunklen Kleber und wurde dieser vor Mitte der 1970-er Jahre verwendet, empfiehlt es sich, den PAK-Gehalt des Klebers bestimmen zu lassen", rät Dr. Martin Pitschke, Institutsleiter von Domolytik. Welche Sanierungsmaßnahmen sind erforderlich? Bei PAK-belasteten Parkettböden hängt der Sanierungsbedarf hauptsächlich von der Benzo[a]pyren-Konzentration des Klebers und vom Zustand des Parkettbodens ab. ![]() Asbest in PVC-Fliesen. Quelle: www.domolytik.de Maßnahmen wie feuchtes Wischen des Parkettbodens, häufiges Saugen und Abdecken des Parketts durch Sperrfolien sind nur geeignet, den Zeitraum zu überbrücken, bis eine Entscheidung in Bezug auf die richtige Sanierungsmaßnahme getroffen wurde. Ob eine Parkettreparatur, ein Parkettüberbau oder eine Totalsanierung angeraten ist, hilft Ihnen ein unabhängiges Unternehmen zu entscheiden (siehe dazu auch www.domolytik.de). Arbeiten zur Entfernung von PAK-haltigen Klebern dürfen nur an Unternehmen vergeben werden, die nachweislich über die notwendigen Fachkenntnisse, über geeignetes Personal und über die erforderliche technische Ausrüstung verfügen. Wer hilft bei Schadstoffen in Bodenbelägen? Weitere Informationen: |