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Energie, Haustechnik
Architektenkammer fordert verstärkt Investitionen für Wärmedämmung Architekten und Ingenieurkonsulenten fordern verstärkte Investition in die
Wärmedämmung des vorhandenen Gebäudestandes
Im Zusammenhang mit der laufenden Diskussion zum Thema Klimaschutz und den möglichen Maßnahmen zur CO2 - Reduktion ist das Thema Raumwärme und Heizung ganz wesentlich. Die Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten weist darauf hin, dass besonders bei den zwischen 1945 und 1980 errichteten Bauvorhaben ein enormes Einsparpotenzial an Wärmeenergie vorhanden ist. Die WIFO-Studie April 2007 sagt aus, dass "die meisten der nach 1945 bis 1980 errichteten Gebäude hoch sanierungsbedürftig sind". Mit der Erhöhung der derzeitigen Sanierungsrate von 1% auf 5% der Gebäude pro Jahr kann man innerhalb von 10 Jahren den momentanen CO2 - Ausstoß von ca. 15 Mio t/Jahr auf etwa die Hälfte reduzieren. Mit Nutzung dieses Energiepotenzials durch entsprechende wärmetechnische Gebäudesanierungen erreicht man neben der Reduktion des Primärenergieeinsatzes auch einen erheblichen beschäftigungspolitischen Effekt, da derartige Sanierungsmaßnahmen sehr arbeitsintensiv mit regionalem Schwerpunkt sind. Die Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten schlägt vor, dass die Bundesregierung, im Zuge ihrer Klimastrategie Impuls- und Förderprogramme initiiert, welche sich schwerpunktmäßig mit der Frage der wärmetechnischen Sanierung von Bauten aus den 50er - 70er Jahren befassen. Weitere Informationen: Auszug aus der WIFO-Studie: http://www.ots.at/anhang/OTS_20070619_OTS0080_id25772552.pdf |