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Preisverleihung Schindler Award 2008Wichtige Architekturpreise zum Thema Barrierefreiheit in Luzern vergeben Erwähnung: David Scheibner, Technische Universität Graz (Austria), "Sin a banane2" – Rethinking the Context Quelle: schindleraward.com Beim Schindler Award 2008 (bauinfo 24 berichtete) handelte es sich um die dritte Austragung des Architekturwettbewerbes, der 2003 erstmals ins Leben gerufen wurde. Schindler hat für seinen aktuellen Studentenwettbewerb den Gaudenzdorfer Knoten in Wien als Projektgebiet gewählt. Aufgabe war, die Brachfläche zwischen U4-Station Margaretengürtel und der Otto Wagner-Brücke wiederzubeleben. Der Kernauftrag bestand darin, eine Umgebung zu gestalten, die für alle Menschen, ungeachtet ihrer individuellen Fähigkeiten und Behinderungen, gleichermaßen zugänglich ist. Besonderer Wert wurde auf die wirtschaftliche und umweltgerechte Umsetzbarkeit der eingereichten Projekte gelegt. Stadtrat DI Rudi Schicker hat am 14. November 2008 in Luzern gemeinsam mit der Juryvorsitzenden Francoise-Hélène Jourda und Jürgen Tinggren von der Firma Schindler die Preise übergeben: "Der Award leistet einen wichtigen Beitrag zur stärkeren Verankerung des Themas 'Zugänglichkeit für alle' in der Architektur. Ich freue mich, dass Schindler für diesen wichtigen Award den Gaudenzdorfer Knoten in Wien thematisiert hat. Es wurden viele spannende Ideen entwickelt, die durchaus weiterverfolgt werden können. So wurden z.B. Spielflächen und Treffpunkte für Jugendliche konzipiert. Dies passt sehr gut, da sich Berufsschulen in der Nähe befinden". Die Gewinner Studentenpreis: 1. Preis Nils Krieger und Thorsten Stelter, FH Koblenz (Germany), "Triangle" – Balancing Dynamic and Static Quelle: schindleraward.com Nils Krieger und Thorsten Stelter erhalten für ihr Siegerprojekt "Triangle" 5.000 Euro, der mit 25.000 Euro dotierte Schulpreis geht an ihre Koblenzer Fakultät. Der mit 3.000 Euro dotierte zweite Preis ging an Jakub Krcmar und Martina Sotkovska, Architekturstudierende an der Czech Technical University Prag. Den dritten Preis von 2.000 Euro gewann Krisztian Csemy von der Academy of Fine Arts and Design in Bratislava, Slowakei. Zusätzlich werden EUR 50.000 für Schulpreise vergeben. Hiermit wird das Engagement der Architekturschulen honoriert, die die Wettbewerbsteilnahme ihrer Studierenden unterstützen und das Thema Zugänglichkeit in ihren Lehrplan integrieren. Weitere Informationen: |