
Beispiel für Aufstockung und Sanierung in Holzbauweise im urbanen Raum: 9. Wiener Gemeindebezirk/ Alserbachstraße / Foto: GriffnerHaus AG
" Fotocredit: GriffnerHaus AG / Österreich/Wien
Thermische Sanierung: Ökologischer Mehrwert braucht mehr Rücksicht bei zukünftigen Förderungen
Die österreichische Bundesregierung hat die thermischen Sanierung in das
Budget wieder aufgenommen. Die geplanten Maßnahmen - jährlich bis 2014 die
Gebäudesanierung in Österreich zu fördern - lösen neben Investitionen und
Beschäftigung auch ein verstärktes Bewusstsein für Umwelt, energieeffizientes
Bauen und Wohnen aus. In Zeiten von ökologischer Städteentwicklung, Reduktion
von CO2-Emissionen um weltweite Klimaziele zu erreichen, ist der
ökologische Aspekt der Bau- und Dämmstoffmaterialien verstärkt mit
einzubeziehen.
Langfristigen ökologischen Wert bei Sanierungen berücksichtigen
Als klare Schwachstelle beim Energiesparen werden Gebäude mit kaum einer oder
schlechter Wärmedämmung definiert. In diesen Gebäudesubstanzen geht die Wärme
vor allem über die Dachflächen, oder die oberste Geschoßdecke, die nicht
ausgebauten Dachböden und über die Fassadenflächen bzw. die Fenster verloren.
Geschätzt 40 % des österreichischen Gebäudebestands sind davon betroffen und
dort liegt am meisten Einsparungspotenzial für Heizenergie und damit auch
Heizkosten. Bauherren sind derzeit gefordert, neben allen Aspekten der
Gebäudesanierung - wie äußere Gebäudehülle, Dachdämmung, Heizanlagen,
Wohnraumlüftung - auch die Auswahl des richtigen Bau- und Dämmstoffs, im
Hinblick auf Einsparung von CO
2 Emissionen und die Klimaziele zu
berücksichtigen.
Holz als Wärmeverbundsystem
Jedes Baumaterial hat seine Stärken. Jedoch gibt es nur einen Baustoff, der
schon aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit CO
2 bei seiner
Verwendung einspart und gleichzeitig allen technischen- sowie
Sicherheitsanforderungen entspricht. Nämlich Holz! Holzwerkstoffplatten, wie
beispielsweise Weichfaserdämmplatten, eignen sich hervorragend für
Wärmedämmverbundsystem. Auf diesen ökologischen Mehrwert sollte bei zukünftigen
Förderungen verstärkt Rücksicht genommen werden.
Fassadenelemente aus Holz als hochwertige und schnelle Sanierungsvariante
Die Innovation bei Sanierungsvarianten sind Fassadenelemente aus Holz. Diese
werden im Werk vorgefertigt, gedämmt und mit einer neuen Fassadenverkleidung,
sowie wärmedämmenden neuen Fenstern auf die Baustelle geliefert. Diese
Sanierungsvariante bietet auch die Möglichkeit Haustechnik, Lüftungsleistungen
oder euverkabelungen (für Internet und Kabelfernsehen) gleich "in Einem" mit in
die Fassadenelemente zu integrieren. Damit reduziert sich die Beeinträchtigung
der Bewohner und der Aufwand auf der Baustelle minimiert sich. Die Holzbauweise
ist für diese Fassadenelemente besonders prädestiniert, weil Holz gute
Wärmedämmeigenschaften hat, somit nur geringe Wärmebrücken darstellt, es
besonders leicht ist und gleichzeitig hohe Festigkeit und Tragkraft bietet.
Gesamtheitliche Gebäudeoptimierung
Der moderne Holzbau bietet optimale Möglichkeiten für Aufstockungen, An- und
Umbauten. Optimale Verbesserungen nicht nur im Bereich der Wärmedämmung sondern
auch im Bereich der Wohnqualität zur Erreichung einer zeitgemäßen
Gebäudequalität, versprechen architektonische Sanierungskonzepte mit einem
ganzheitlichen Sanierungsbündel. Dabei werden bestehende Gebäude architektonisch
und planerisch überarbeitet, aktuellen Nutzungsanforderungen angepasst und vor
allem technische Standards wie Wärme-, Brand- und Schallschutz auf Stand
gebracht. Die Vorteile des Holzbaus liegen dabei besonders im geringen Gewicht
und in der schnellen Bauzeit durch weitgehende Vorfertigung. Speziell bei
Aufstockungen und Erweiterungen erspart dies oft komplizierte statisch
notwendige Verstärkungen von bestehenden Gebäudesubstanzen, insbesondere von
Fundamenten oder Geschoßdecken.
Weitere Informationen:
proHolz Austria
Uraniastr. 4 • 1011 Wien
Tel.: 01 - 7 12 04 74
eMail: info@proholz.at
web: www.proholz.at