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Rohbau, Fassade, Dach, Fenster, Türen
Im Kern ein Spalt![]() Auch Photovoltaic-Elemente sind geeignet, die Wetterschale einer VHF zu bilden, wie bei diesem Projekt von Hank + Hirth Freie Architekten in Reutlingen. Das System StoVerotec Photovoltaic spart nicht nur Heizenergie sondern produziert aktiv Strom. Foto: Sto AG Vorgehängte hinterlüftete Fassaden Vorgehängte und hinterlüftete Fassaden (VHF) gelten bauphysikalisch und energetisch als höchst effiziente Lösungen. Durch ihre Langlebigkeit sind die vielfältig gestaltbaren Systeme auch ausgesprochen wirtschaftlich. Wärmeschutz, Schallschutz, Witterungsschutz: Mit dem zweischaligen Aufbau einer Gebäudefassade steht eine bauphysikalisch höchst wirksame und erprobte Technik zur Verfügung. Bei vorgehängten hinterlüfteten Fassaden (VHF) sind tragendes Mauerwerk und Wetterschale konstruktiv getrennt und somit ihren spezifischen Aufgaben besser anpassbar. Eine VHF besteht im Prinzip aus drei Komponenten. Zunächst wird eine Unterkonstruktion auf der tragenden Außenwand montiert. Für die Wärmedämmung sorgen mauerwerkseitig fixierte Platten aus Stein- oder Glaswolle. Darauf folgen die Bekleidungselemente, für die unterschiedlichste Materialien, Verbundwerkstoffe oder auch Putze zur Verfügung stehen. Zwischen Bekleidung und Dämmmaterial befindet sich der charakteristische Hinterlüftungsraum - bauphysikalisch betrachtet der Kern des Systems. ![]() Bei der Raiffeisenbank im schweizerischen Obersiggenthal setzten die Architekten Rolf Graf & Partner auf eine keramische Bekleidung der vorgehängten hinterlüfteten Fassade. Foto: Sto AG Der Luftspalt ![]() Die dynamische Form und eine vorgehängte hinterlüftete Fassade aus opakem schwarzem Glas verhalfen dem Bürogebäude von GSarchitects im Süden von Graz zu seinem Spitznamen "Schwarzer Panther". Foto: Sto AG Unterkonstruktion mit System Langlebig, wirtschaftlich und ökologisch Mit ihren VHF-Systemen hat die Sto AG inzwischen fast 20 Jahre Erfahrungen gesammelt - sowohl was deren Optimierung wie auch deren Langlebigkeit betrifft. Über vier Millionen Quadratmeter in allen Klimazonen - von Norwegen bis in die Arabischen Emirate - zeigen, dass die Systeme StoVerotec und StoVentec nahezu universell nutzbar sind. Lange Instandhaltungsintervalle und damit geringe Unterhaltkosten sprechen überdies für sie. Hinzu kommt die Nachhaltigkeit der Systeme. Einerseits schützen sie die Bausubstanz vor Witterungseinflüssen, etwa vor häufigeren Starkregen in bislang gemäßigten Klimazonen. Andererseits reduziert die VHF den Energiebedarf für die Erwärmung beziehungsweise Kühlung des Gebäudes. Und schließlich zeigen sich die verwendeten Werkstoffe als ausgesprochen ökologisch: Die Mineral- oder Steinwolle der Dämmebene besteht aus natürlichem Basalt, für die Unterkonstruktion wird Edelstahl eingesetzt und die Trägerplatte der Bekleidung besteht aus recyceltem Altglas. ![]() Natursteinfassaden sind Klassiker - auch in Malmö, wo White arkitekter auf VHF setzten. Sto war auch hier der geeignete Partner; nicht zuletzt, da auch Steinbrüche sowie ein auf Steinveredelung spezialisiertes Unternehmen (Hemm Stone) zur Firmengruppe gehören. Foto: Sto AG Auge und Ohr dämmen mit Übrigens sind vorgehängte Fassaden keineswegs neu - das Prinzip einer eigenständigen Wetterschale wird seit vielen Jahrhunderten im Alpenraum, in Skandinavien oder Gebieten mit hoher Regenbelastung erfolgreich praktiziert. Schindeln aus Schiefer, Holz oder Metall schützten schon die Bauten unserer Altvorderen vor den Unbilden der Witterung. Heute sind die Systeme perfekter und vielseitiger denn je - und dank DIN 18516 sowie der notwendigen bauaufsichtlichen Zulassung bestens abgesichert. Weitere Informationen: |