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Nachhaltiges Planen und Bauen - ohne Gebäudezertifikat?

Podiumsdiskussion des Ausschusses Nachhaltigkeit

Termin: Mittwoch, 28.10.2009, 19 Uhr
Ort: Erste Bank Event Center, Petersplatz 7 / 6. Stock, 1010 Wien
Moderation: Dr. Peter Huemer, Journalist und Historiker
Anmeldung: bis 26. Oktober 2009

Bei der vierten Podiumsdiskussion der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten zum Thema "Nachhaltiges Planen und Bauen" wird am Mittwoch, den 28. Oktober, um 19 Uhr im Erste Bank Event Center unter anderem den Fragen nachgegangen, welche Bedeutung Gebäudezertifikate in Zukunft haben werden und wie gut österreichische Ziviltechniker auf die damit zusammenhängende europäische Entwicklung vorbereitet sind.

Die ersten drei Podiumsdiskussionen des bAIK-Ausschusses "Nachhaltigkeit" waren den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Architektur, Zwang oder Förderung sowie den Defiziten in der Ausbildung von Architekten und Bauingenieur/-innen gewidmet. Hintergrund des Themas der nächsten Veranstaltung am 28. Oktober ist die weltweit boomende Nachfrage nach Gebäudezertifikaten für nachhaltige Gebäude, insbesondere Büro- und Verwaltungsbauten. Das US-amerikanische LEED-Konzept und das britische BREEAM haben sich auch in Europa zu einem Renner entwickelt. Deutschland wollte dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen und hat im vergangenen Jahr alle einschlägigen Aktivitäten unter dem Dach der "Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB)" gebündelt und ein ganzheitliches, am Lebenszyklus orientiertes Zertifizierungssystem etabliert, das in seiner Struktur als bisher einziges auf die künftige europäische Normung abgestimmt ist.

In Österreich wird derzeit in einer Kooperation von Wirtschaftsuniversität Wien und Technischer Universität Graz mit der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) eine Partnerorganisation der DGNB etabliert. Diese passt das DGNB-Gütesiegel an österreichische Bedürfnisse und Rahmenbedingungen an und wird es ab 2010 mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsbauten vergeben. Gemeinsames Ziel beider Organisationen ist ein einheitliches europäisches Gütesiegel für nachhaltiges Bauen, das Gebäude europaweit in ihrer ganzheitlichen Qualität vergleichbar macht und den Wettbewerb unter Investoren und Planern erheblich verändern wird.

Was bedeutet diese Entwicklung für Österreich? Welche Bedeutung werden Gebäudezertifikate künftig haben? Welche werden vom Markt angenommen? Sind die österreichischen Ziviltechniker/-innen auf diese Entwicklung ausreichend vorbereitet? Welche Chancen und Gefahren resultieren daraus für österreichische Architekten und Ingenieurkonsulenten? Diesen Fragen soll am 28. Oktober mit einer kompetenten Expertenrunde nachgegangen werden.

Weitere Informationen:
Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Karlsgasse 9/2 • 1040 Wien
Christine Steiner
Tel: 01 - 5 05 58 07-33
Fax: 01 - 5 05 32 11
eMail: christine.steiner@arching.at
web: www.arching.at/baik

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