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Wettbewerbe
AusschreibungPoolbar Architekturwettbewerb "Freiraum schaffen"In Kooperation mit dem vai (vorarlberger architektur institut) und der WKV
(Wirtschaftskammer Vorarlberg) schrieb das poolbar-Festival erneut den poolbar
architektur wettbewerb zur temporären Gestaltung des Alten Hallenbades aus.
Internationaler, offener, einstufiger und anonymer Wettbewerb mit anschließendem
Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Planungsleistungen zur Erlangung von
baukünstlerischen Entwurfskonzepten für die Temporäre Architektur für das
poolbar-Festival 2009.
Abgabetermin: Donnerstag, 8. Januar 2009 Nachdem das Siegerprojekt 2008 ("Stuhlbar") auf ein sehr spartanisches Konzept gesetzt hat, ist für 2009 ein völlig anderer Zugang angesagt. "Innovation statt Materialschlacht", das Thema von 2008, ist zwar auch 2009 die Devise, das eigentliche Thema aber lautet: "Freiraum schaffen". Auslober Gegenstand und Kontext des Wettbewerbs Bühnentechnische Anlagen (Ton, Licht), jede weitere Infrastruktur, Möblierung und gestalterische Maßnahmen (Ambiente) können bzw. müssen für den Zeitraum des Festivals vom Veranstalter eingebracht (und danach spurlos entfernt) werden. Das Gebäude ist außerhalb der poolbar-Festivalzeiten ein kühler, nicht möblierter Stahlbetonbau mit Neonröhren-Belichtung und steht für andere VeranstalterInnen zur Verfügung. Das poolbar-Festival 2009 soll ca. 20.000 Besucherinnen und Besucher mit "Musik und Kultur von Pop bis Nischen" konfrontieren. Gemäß dem Anspruch des Festivals, liebevolle inhaltliche und ästhetische Gestaltung in allen Bereichen des Festivals zu kultivieren, wird großer Wert auf ein hochwertiges Veranstaltungsprogramm, die Integration von Kunstprojekten und auf die Gestaltung der temporären Alltagskultur (vom Werbeplakat über poolbar-Klamotten bis zum poolbar-Becher) gelegt. Im Kontext des poolbar-Festivals stellt Architektur als die Schnittmenge von Gestaltungswillen und Gestaltungszwang einen bedeutenden Faktor dar. Sie komprimiert den menschlichen Alltag auf den Umgang mit Gestaltung im oder außerhalb des auf verschiedensten Ebenen vorhandenen Korsetts. Der Sonderstellung der Architektur wird vor allem aber durch die möglichst intelligente Gestaltung der Räume, in denen das Festival stattfindet, Tribut gezollt. Ab 1997 wurden jährlich junge Gestalterinnen und Gestalter eingeladen, eine temporäre, Image prägende Architektur für das Festival zu schaffen. Seit 2003 ermöglicht die Wirtschaftskammer für Vorarlberg die Umsetzung der von den GestalterInnen vorgeschlagenen Visionen auf professioneller Ebene: Die in der WKV organisierten Unternehmen lassen im Rahmen der Lehrlingsausbildung die Gestaltungselemente von ihren Lehrlingen fertigen. Die WKV gibt daher den finanziellen Rahmen vor und plädiert für die Verwendung jener Materialien, die von den beteiligten Unternehmen verarbeitet werden können. Wettbewerbsunterlagen Anforderungsprofil / Teilnehmer Grundsätzlich ist geplant, dass das siegreiche Team auch die bauliche Umsetzung der Idee (gegen ein zusätzliches Honorar) verantwortet, aber das ist weder Recht noch Pflicht - das poolbar-Bauten-Team kann die Umsetzung ebenfalls übernehmen. Im Rahmen der Einreichung sollen - um die Jury bestmöglich zu überzeugen - alle Anforderungen berücksichtigt werden, aber es können auch Schwerpunkte gesetzt und einzelne Bereiche ausgeklammert werden. Wettbewerbsbetreuung / Verfahrensorganisator Weitere Informationen: |