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Wettbewerbe

Ausschreibung des Wirtschaftsministeriums

Staatspreis Architektur 2012

Staatspreis prämiert 2012 vorbildliche Architektur im Bereich Verwaltung und Handel

Einreichschluss: 20. Februar 2012

Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend veranstaltet - gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich, der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten und der Architekturstiftung Österreich - alle zwei Jahre den Staatspreis Architektur. Alternierend wird er in den Bereichen Tourismus und Freizeit, Industrie und Gewerbe sowie Verwaltung und Handel verliehen.

Der Staatspreis Architektur hat das Ziel, architektonische Projekte im Bereich der gewerblichen Wirtschaft auszuzeichnen, die in wechselnden thematischen Schwerpunkten wichtige Akzente und Impulse setzen. Eingereicht werden können Projekte von Objekten, die in den sechs der Ausschreibung vorangegangenen Jahren in Österreich fertig gestellt wurden. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft als Bauherren sowie Architekten und Zivilingenieure für Hochbau bzw. Planungsbefugte gemäß EWR-Architektenverordnung.

Die Verleihung erfolgt alle zwei Jahre mit folgenden wechselnden Schwerpunkten:
Staatspreis Architektur für Tourismus und Freizeit
Staatspreis Architektur für Industrie und Gewerbe
Staatspreis Architektur für Neue Arbeitswelten in Verwaltung und Handel

Zielsetzung
Der Staatspreis Architektur 2012, Architektur in Verwaltung und Handel, soll durch die Auszeichnung hervorragender architektonischer Lösungen im Bereich von Verwaltung/Bürobauten und Handel auf die immer größere Bedeutung einer anspruchsvollen Gestaltung von Verwaltungsbauten ebenso wie von Handelsstandorten, insbesondere auch als Impulsgeber für ihre Region hinweisen. Der Staatspreis Architektur in Verwaltung und Handel soll innovative Antworten auf die neuen Herausforderungen prämieren, die sich der Architektur in der Informations- und Wissensgesellschaft stellen. Neue Organisationsformen und die Auflösung funktioneller Abgrenzungen führen zu einem technologisch bedingten Strukturwandel, der veränderte Gebäudetypologien bis hin zur Integration von realen und virtuellen Räumen erfordert. Neben rein baulichen Lösungen können auch Lösungen eingereicht werden, in denen bauliche und virtuelle Komponenten (z. B. "augmented reality") innovativ miteinander verbunden sind. Darüber hinaus sind der Umgang mit Mitarbeitern und Ressourcen im Sinne des umfassenden Konzeptes eines nachhaltigen Wirtschaftens in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht sowie der Umgang mit dem städtischen oder landschaftlichen Kontext wichtige Qualitätskriterien, die mit dem Preis bewusst gemacht werden sollen.

Wettbewerbsgegenstand sind alle Neu-, Um- und Erweiterungsbauten im Bereich von Verwaltung und Handel - von Bürogebäuden bis zu Supermärkten. Um der Breite des Themas gerecht zu werden, werden zwei Staatspreise verliehen - einer für den Bereich Verwaltung/Bürobauten und einer für den Bereich Handel, wobei die Zuordnung nach der überwiegenden Nutzung des Objektes erfolgt. Zudem besteht für die Jury die Möglichkeit einen Sonderpreis auszuzeichnen, wenn ein Projekt mit einem speziellen Fokus als preiswürdig erkannt wird.

Die Ausschreibungsunterlagen stehen auf der Homepage des Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend zur Verfügung.

Weitere Informationen:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Stubenring 1 • 1011 Wien
Tel.: 01 - 7 11 00-51 83
eMail: info-staatspreise@bmwfj.gv.at
web: www.bmwfj.gv.at

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