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Autobusgroßgarage Leopoldau, Wien | Übersicht
Konstruktion

Konstruktion

Um einen störungsfreien Busbetrieb zu ermöglichen, muss die Tragstruktur große Spannweiten überbrücken. In Werkstatt und Abstellhallen wird dies über räumliche Stahlfachwerke erreicht: im Inneren der 3500m² großen Servicehalle werden nur zwei Säulen zur vertikalen Lastabtragung benötigt, die Parkbereiche in den Hallen sind stützenfrei.

Die Werkstätten bilden den im Westen situierten Baukörper. Er ist in drei Bereiche gegliedert:
- eine Einlaufhalle mit anschließender Waschstraße
- einen überwiegend zweigeschossigen Lager- und Werkstattbereich
- eine Servicehalle

Der Abstellbereich stellt den südöstlichen Bauteil der Gesamtanlage dar. Er besteht aus fünf Hallen mit geneigten Betonfertigteilwänden, auf denen die Hauptfachwerkträger aus Stahl aufliegen. Die schräggestellten Wände bilden im Zusammenspiel mit den tragenden Stützen unverschiebbare Böcke für die Horizontalaussteifung.

Die statische Struktur der Abstellhallen und Werkstätten reagiert auf das entwufsbestimmende Lichtführungskonzept, welches das Licht über großzügige Oberlichter auf die schräggestellten Wände und weiter in den Raum lenkt. Damit ist in sämtlichen Arbeitsbereichen ausreichend natürliche und blendfreie Belichtung gewährleistet.

Die Lichtführung stellt einen Schwerpunkt im Entwurfskonzept dar: in den Hallen fällt das Licht über großzügige Oberlichter auf schräggestellte Wände, von denen es tief in den Raum reflektiert wird.

Belichtung und natürliche Belüftung des Gebäudes erfolgen über eingeschnittene Lichthöfe im Obergeschoss, die auch die innenliegenden Gänge großzügig versorgen.

Die Belichtung der Werkstätten erfolgt über die Ostfassade und Lichtbänder in der Dachfläche.

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