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Naherholung

Natur & Messe & Arena - eine glückliche Symbiose

Fotograf: Stephan Kaindl-Hönig, www.kaindl-hoenig.com

Das Messezentrum befindet sich nahe dem Stadtzentrum und gleichzeitig mitten im Grünen. Die Lage an der Salzach und an den geschützten Flußauen erzeugt eine natürliche Atmosphäre und stellt eine angenehme Ergänzung zum dynamischen Geschehen in den Messehallen dar.

Mit Erfolg hat das Messezentrum den Anliegen des Natur- und Umweltschutzes, den Wünschen der Nachbarn nach einer Wald- bzw. Erholungslandschaft und der Notwenigkeit einer geordneten, prosperierenden betrieblichen Entwicklung Rechnung getragen.

In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Eberhard Stüber, Herrn Dr. Hannes Augustin, Naturschutzbund, Herrn Dr. Wolfgang Wiener, Landesumweltanwalt und Planungsstadtrat Johann Padutsch wurde im Jahr 1998 ein Gebiet von 125 ha unter Schutz gestellt, von dem sich über 100 ha im Eigentum des Messezentrums befinden. Die biologisch wertvolle Tier- und Pflanzenwelt in dieser Au-Landschaft an der Salzach wird durch zahlreiche Gutachten eindrucksvoll dargestellt. Das Messezentrum hat diesen Wald für alle Erholungssuchenden, Spaziergänger und Radfahrer eröffnet.

Dieser Landschaftsteil wird aufgrund seiner Nähe zu dicht besiedelten Gebieten und einer relativ leichten Erreichbarkeit als Naherholungsraum genutzt. Auch ist der vorbeiführende Treppelweg ein äußerst beliebter Rad- und Spazierweg. Das vorhandene Netz von Wegen und Fahrradspuren im geschützten Landschaftsteil zeigt, dass dieser Grünraum von den Nachbarn, Kindern, Hundebesitzern und auch von den Bewohnern des nahen Seniorenheimes gerne und ausgiebig besucht wird. Das soll auch in Zukunft so bleiben.

Biologisches Gleichgewicht erhalten
Für die Errichtung der Arena waren Rodungen notwendig, die einvernehmlich mit dem Naturschutz und aufgrund dessen ausdrücklicher Bewilligung durchgeführt wurden.
Durch zahlreiche Ersatzleistungen für die notwendigen Rodungen wurde der Natur wesentlich mehr zurückgegeben:

  • Neu-Aufforstung von 14.000 qm
  • Euro  72.673,-- für Wald- und Forstpflege
  • Euro  72.673,-- für Naherholungs- u. Freizeiteinrichtungen in Liefering
  • Errichtung eines Biotops
  • Errichtung einer Schallschutzwand an der Schmiedingerstraße um Euro  72.673,--
  • Errichtung einer 340 m langen Schallschutzwand an der Aribonenstraße
  • Einrichtung eines 10 m breiten, mit Hecken bepflanzten Grünstreifens entlang der Aribonenstraße
  • Grüngestaltung von Parkplätzen und Außenflächen durch Baumpflanzungen und Rasenflächen in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Institut der Universität und Umweltanwalt Dr. Wolfgang Wiener
  • Euro 43.603,70 für die Renaturierung von kanalartigen Gerinnen im Stadtgebiet

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