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Architektur

Architektur des Gesamtprojekts

Altbau unter Denkmalschutz
Die Papierfabrik Jac. Schnabl & Co., später Samum Vereinigte Papier Industrie, geplant von P. J. Manz, ist ein etwa 100 Jahre altes Industriedenkmal (1909), das in seiner Erscheinungsform für die damalige Zeit typisch insofern ist, als es zu den avantgardistischen Beispielen klarer, funktionell orientierter Architektur gehört. Besonders interessant ist das konstruktive System des Gebäudes, das als frühes Beispiel eines Eisenbetonskelettbaus heute unter Denkmalschutz steht.

Neubau
Der Neubau in Ortbetonbauweise besteht aus 2 Einkaufsgeschossen, darunter 2 Tiefgaragengeschossen und darüber 4 Ebenen Parkdecks. Von den 635 entstandenen Parkplätzen stehen 200 den Bewohnern des Bezirks zur Verfügung. Zwischen Altbau und Neubau verbindet ein intensiv begrünter Dachgarten die beiden Baukörper.

Innenraum
Der Zwischenraum zwischen Alt- und Neubau wird mit einer Stahlkonstruktion und einer darüberliegenden Glashaut überdeckt. Damit werden die beiden Gebäude ablesbar getrennt und innenräumlich für die Benutzer des EKZ ein sehr interessantes Raumerlebnis geschaffen. Die alte Fassade ist vom Innenraum aus gesehen sichtbar.

Aussenanlagen
Der Vorplatz des EKZ und der nördliche Teil des Kreilplatzes werden zu einem zusammenhängenden Platzgefüge verbunden. Lichtpylone, die eine horizontale Segelkonstruktion tragen verstärken die Raumbildung ebenso wie ein über beide Platzhälften durchgezogener Bodenbelag.

Der Fassadenteil des Neubaus, der dem Vorplatz zugewandt ist, wird über dem Haupteingang mit einer Aluminium-Lamellen-Sonnenschutzstruktur bekleidet. Diese vorgeschaltete Lamellenhaut fungiert gleichzeitig als 22 Meter langer und 7,5 Meter hoher Werbeträger (LED).

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